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Philologische Fakultät der Universität Leipzig

Studienbüro

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Gremienweg Studiendokumente

Ab März 2015 sollen bei der Einrichtung von Studiengän­gen als zusätzliche Verfahrensschritte die Einreichung eines Studiengangkonzeptes, dessen Vorprü­fung und ein Grundsatzbeschluss durch das Rektorat etabliert werden. Dieses vorgeschaltete Ver­fahren macht eine Anpassung des Zeitplanes für den Gremienweg zur Einrichtung/Aufhebung von Studiengängen erforderlich.

Laden Sie sich hier die offizielle Kurzübersicht der Verfahrensschritte und des Gremienweges als PDF-Datei herunter. (Stand: März 2015)

Die einzureichenden Studiengangkonzepte sollen anhand eines Kriteri­enkatalogs vorab daraufhin geprüft werden,

  • inwieweit Bedarf an der Einrichtung des Studien­ganges besteht,
  • dieser mit dem Profil der Universität Leipzig und der Hochschulentwicklungsplanung vereinbar und
  • kapazitär abgesichert ist.

Um das Verfahren weitestgehend zu vereinheitlichen, wurde unter Beachtung der Sitzungszeiten der einzelnen Gremien der Zeitplan für den Erlass von Studien- und Prüfungsordnungen ebenfalls ange­passt. Diese Seite möchte darüber informieren, wie der Gremienweg aussieht, wer daran beteiligt ist und was es zu beachten gilt, um effizient und erfolgreich die Studiendokumente zur Verabschiedung zu bringen.

Einrichtung von Studiengängen

In der folgenden Schilderung wird davon ausgegangen, dass der Studiengang zum Wintersemester eingerichtet werden soll. Mit Sternchen versehene Beteiligte müssen in den einzelnen Prozessschritten nur berücksichtigt werden, wenn es Planungen in deren Domäne gibt.

I.) Bis 15. Juni des Vorjahres

Beteiligte: Einrichtendes Institut, Studienbüro, Prüfungsamt, Dezernat 2 – Sachgebiet 21, Akademisches Auslandsamt, Sachgebiet Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium Erstellung eines Studiengangkonzeptes nach Beratung durch das zuständige Studienbüro (inklusive Sachgebiet 21),

  • bei internationalen Kooperationen zusätzlich durch das Akademische Auslandsamt (In diesen Fällen soll möglichst der Antrag auf Abschluss einer Absichtserklärung (→ Abschnitt V.) mit eingereicht werden),
  • bei weiterbildenden Studiengängen zusätzlich durch das Sachgebiet Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium,
  • bei im Wesentlichen E-Learning-gestützten Studiengängen zusätzlich durch das URZ.
  • Bei Studiengängen in Kooperation mit anderen Hochschulen: Anbahnungsgespräche mit allen am Curriculum Beteiligten, insbesondere den Verantwortlichen für die Vergabe des Abschlusses.

Einreichen des Studiengangkonzepts mit einer Stellungnahme des Dekans der beteiligten Fakultäten beim Prorektor für Bildung und Internationales.

II.) Bis 15. September des Vorjahres

Vorprüfung durch das Rektorat (Prorektoren Bildung und Internationales und Entwicklung und Transfer unter Hinzuziehung des Dezernat 2) anhand des Kriterienkatalogs:

  • Einbindung des Studiengangs in das Forschungs- und Lehrprofil der Universität und der betreffenden Fakultät
  • Vereinbarkeit mit der Hochschulentwicklungs- und Strukturplanung
  • Ziele und Qualifikationsprofil des Studienganges
  • Wettbewerbsanalyse (Vergleich zu existierenden Studienangeboten anderer Universitäten)
  • Bedarfsanalyse (potenzielle Nachfrage von Studieninteressenten, Bedarf an Absolventen des Studienganges, potenzielle Berufsfelder)

Die Vorprüfung endet mit einem Grundsatzbeschluss des Rektorats.

III.) Anhörung der Studienkommission empfohlen

Funktion und Beschluss-Status der Studienkommission laut § 91 SächsHSFG

(3) Die Studienkommission berät den Dekan bei der Organisation des Lehr- und Studienbetriebes. Sie ist vor der Erstellung und Änderung der Studien- und der Prüfungsordnung anzuhören. Sie muss zusammentreten, wenn ein Drittel ihrer Mitglieder dies verlangt. Sie besitzt bezüglich ihrer Aufgaben ein Initiativrecht im Fakultätsrat. Ihre Beschlüsse zur Organisation des Lehr- und Studienbetriebes sind bindend, sofern der Fakultätsrat nicht mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder etwas anderes beschließt.

IV.) Bis 15. November

Grundsatzbeschluss des Fakultätsrates (§ 88 Abs. 1 Nr. 3 SächsHSFG)

(1) Der Fakultätsrat ist zuständig für alle Angelegenheiten der Fakultät von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere für 1. den Erlass der Studien- und Prüfungsordnungen, 2. den Erlass der Promotions- und der Habilitationsordnung, 3. Vorschläge für die Einrichtung, Aufhebung und Änderung von Studiengängen, 4. […]

V.) Bis 30. November – Bei Einrichtung internationaler Studiengänge z.B. mit DAAD-Anschubfinanzierung

Antrag der Fakultät auf Abschluss einer Absichtserklärung auf Rektoratsebene. Darin erklären die beteiligten Hochschulen, vertreten durch die Rektoren, ihre Absicht, den benannten Studiengang mit wechselseitiger Mobilität der Studierenden zu entwickeln und durchzuführen und einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Das Rektorat entscheidet hierüber bis spätestens 31. Januar. (Anmerkung: wichtig für DAAD-Antragstellung)

Sofern diese Absichtserklärungen noch nicht eingereicht worden sind, ist dies der späteste Termin!

VI.) Bis 30. November – Bei Studiengängen in Kooperation mit anderen Einrichtungen

Abschließen von schriftlichen Kooperationsvereinbarungen zur Absicherung des Studiengangs.

VII.) Bis 30. November

Antrag auf Einrichtung des Studienganges an den Prorektor für Bildung und Internationales.

  1. Vorlage des Votums der Studienkommission und des Fakultätsratsbeschlusses
  2. Begründung (einschließlich Vergleich mit analogen Beispielen an anderen Universitäten und Bedarfsanalyse)
  3. Konzeption
    1. Aufbau des Studiengangs (Studienablaufplan und Modulbeschreibungen)
    2. Zugangsvoraussetzungen
    3. inhaltliche und/oder organisatorische Verbindungen zu anderen Studiengängen (zwingende Vorlage von personenunabhängigen Fächervereinbarungen)
    4. bei Studiengängen in Kooperation mit anderen Hochschulen: Vorlage der Vereinbarung mit der/den kooperierenden Einrichtung/en
    5. Ggf. Angaben zum E-Learning
  4. Bedarf an Lehrkapazität und deren geplante Absicherung
  5. Aussage über die finanzielle und räumliche Absicherung (einschließlich Angabe zur Erhebung von Gebühren)

Anmerkung: Nach dem Gesetz ist das Votum der Studienkommission nicht vorgesehen. Es ist aber an der Universität Leipzig üblich, dieses Gremium zu beteiligen.

VIII.) Bis 15. Januar

Prüfung des Einrichtungsantrages beim Prorektor für Bildung und Internationales und im Dezernat 2

XI.) Bis 15. Februar

Votum der Rektoratskommission Lehre, Studium, Prüfungen (LSP). Danach Einreichung der Studiendokumente zur Prüfung im Sachgebiet 21 analog Punkte III. 1.ff.

X.) März:

Herstellung des Benehmens mit dem Akademischen Senat (§ 83 Abs. 3 Nr. 3 SächsHSFG)

(3) Das Rektorat ist insbesondere zuständig für:

  1. die Erstellung und Umsetzung des Entwicklungsplanes der Hochschule unter Berücksichtigung der Entwicklungspläne der Fakultäten,
  2. Zielvereinbarungen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie mit den Fakultäten,
  3. die Einrichtung, Aufhebung oder wesentliche Änderung von Studiengängen im Benehmen mit dem Senat,
  4. […]

XI.) März:

Stellungnahme des Hochschulrats (§ 86 Abs. 1 Satz 4 SächsHSFG)

(1) Der Hochschulrat gibt Empfehlungen zur Profilbildung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule. Er berücksichtigt die Hochschulentwicklungsplanung des Freistaates Sachsen nach § 10 Abs. 1 und die Zielvereinbarungen nach § 10 Abs. 2. […] Er kann zur Einrichtung, wesentlichen Änderung und Aufhebung von Studiengängen Stellung nehmen.

XII.) Bis 31. März

Abschließende Beschlussfassung durch das Rektorat (§ 83 Abs. 3 Nr. 3 SächsHSFG)

(3) Das Rektorat ist insbesondere zuständig für:

  1. die Erstellung und Umsetzung des Entwicklungsplanes der Hochschule unter Berücksichtigung der Entwicklungspläne der Fakultäten,
  2. Zielvereinbarungen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie mit den Fakultäten,
  3. die Einrichtung, Aufhebung oder wesentliche Änderung von Studiengängen im Benehmen mit dem Senat,
  4. […]

XIII.) Anschließend

a. Nur bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen werden: Anzeige beim SMWK (§ 32 Abs. 4 Satz 3 SächsHSFG)

(4) Studiengänge werden von der Hochschule eingerichtet, geändert oder aufgehoben. Ist die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung eines Studienganges Bestandteil der Entwicklungsplanung der Hochschule nach § 10 Abs. 3 oder einer Zielvereinbarung der Hochschule mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, ist die Maßnahme dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zuvor anzuzeigen. Bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abschließen, ist vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Einvernehmen mit dem für die Durchführung der Prüfung zuständigen Staatsministerium herzustellen. Die Änderung oder Aufhebung eines Studienganges ist nur zulässig, wenn gewährleistet ist, dass die in diesem Studiengang immatrikulierten Studenten ihr Studium während der Regelstudienzeit an dieser Hochschule und nach Ablauf der Regelstudienzeit an einer Hochschule des Freistaates Sachsen abschließen können.

b. Nur bei Studiengängen in evangelischer oder katholischer Theologie sowie in evangelischer oder katholischer Religionspädagogik sowie bei Studiengängen, die zur Berechtigung zum Erteilen des evangelischen oder katholischen Religionsunterrichts führen: Zustimmung des SMWK (§ 105 Abs. 3 Satz 1 SächsHSFG)

(3) Die Einführung, wesentliche Änderung und Aufhebung von Studiengängen in evangelischer oder katholischer Theologie sowie in evangelischer oder katholischer Religionspädagogik sowie von Studiengängen, die zur Berechtigung zum Erteilen des evangelischen oder katholischen Religionsunterrichts führen, bedürfen der Zustimmung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Ausbildung in den Fächern evangelische und katholische Religion im Lehramt sowie in evangelischer und katholischer Theologie entspricht der Lehre und den Grundsätzen der jeweiligen Kirche.

Aufhebung von Studiengängen (zum Wintersemester)

I.) Anhörung der Studienkommission empfohlen

Funktion und Beschluss-Status der Studienkommission laut § 91 SächsHSFG

(3) Die Studienkommission berät den Dekan bei der Organisation des Lehr- und Studienbetriebes. Sie ist vor der Erstellung und Änderung der Studien- und der Prüfungsordnung anzuhören. Sie muss zusammentreten, wenn ein Drittel ihrer Mitglieder dies verlangt. Sie besitzt bezüglich ihrer Aufgaben ein Initiativrecht im Fakultätsrat. Ihre Beschlüsse zur Organisation des Lehr- und Studienbetriebes sind bindend, sofern der Fakultätsrat nicht mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder etwas anderes beschließt.

II.) Grundsatzbeschluss des Fakultätsrates (§ 88 Abs. 1 Nr. 3 SächsHSFG)

(1) Der Fakultätsrat ist zuständig für alle Angelegenheiten der Fakultät von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere für 1. den Erlass der Studien- und Prüfungsordnungen, 2. den Erlass der Promotions- und der Habilitationsordnung, 3. Vorschläge für die Einrichtung, Aufhebung und Änderung von Studiengängen, 4. […]

III.) Bis 30.11. des Vorjahres

Antrag auf Aufhebung des Studienganges an den Prorektor für Bildung und Internationales

  • Vorlage des Fakultätsratsbeschlusses
  • Begründung
  • inhaltliche und/oder organisatorische Verbindungen zu anderen Studiengängen
    • ggf. Stellungnahme von betroffenen Fakultäten
    • ggf. Stellungnahme von betroffenen externen Partnern bzw. Stellungnahme zur vertraglichen Situation mit externen Partnern

IV.) Bis 15. Januar

Prüfung des Aufhebungsantrages im Prorektorat Bildung und Internationales und im Dezernat 2

V.) Bis 15. Februar

Votum der Rektoratskommission Lehre, Studium, Prüfungen

VI.) März

Herstellung des Benehmens mit dem Akademischen Senat (§ 83 Abs. 3 Nr. 3 SächsHSFG)

(3) Das Rektorat ist insbesondere zuständig für:

  1. die Erstellung und Umsetzung des Entwicklungsplanes der Hochschule unter Berücksichtigung der Entwicklungspläne der Fakultäten,
  2. Zielvereinbarungen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie mit den Fakultäten,
  3. die Einrichtung, Aufhebung oder wesentliche Änderung von Studiengängen im Benehmen mit dem Senat,
  4. […]

VII.) März

Hochschulrat kann Stellung nehmen (§ 86 Abs. 1 Satz 4 SächsHSFG)

(1) Der Hochschulrat gibt Empfehlungen zur Profilbildung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule. Er berücksichtigt die Hochschulentwicklungsplanung des Freistaates Sachsen nach § 10 Abs. 1 und die Zielvereinbarungen nach § 10 Abs. 2. […] Er kann zur Einrichtung, wesentlichen Änderung und Aufhebung von Studiengängen Stellung nehmen.

VIII.) Bis 31. März

Abschließende Beschlussfassung durch das Rektorat (§ 83 Abs. 3 Nr. 3 SächsHSFG)

(3) Das Rektorat ist insbesondere zuständig für:

  1. die Erstellung und Umsetzung des Entwicklungsplanes der Hochschule unter Berücksichtigung der Entwicklungspläne der Fakultäten,
  2. Zielvereinbarungen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie mit den Fakultäten,
  3. die Einrichtung, Aufhebung oder wesentliche Änderung von Studiengängen im Benehmen mit dem Senat,
  4. […]

IX.) Anschließend

a. Nur bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen werden: Anzeige beim SMWK (§ 32 Abs. 4 Satz 3 SächsHSFG)

(4) Studiengänge werden von der Hochschule eingerichtet, geändert oder aufgehoben. Ist die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung eines Studienganges Bestandteil der Entwicklungsplanung der Hochschule nach § 10 Abs. 3 oder einer Zielvereinbarung der Hochschule mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, ist die Maßnahme dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zuvor anzuzeigen. Bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abschließen, ist vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Einvernehmen mit dem für die Durchführung der Prüfung zuständigen Staatsministerium herzustellen. Die Änderung oder Aufhebung eines Studienganges ist nur zulässig, wenn gewährleistet ist, dass die in diesem Studiengang immatrikulierten Studenten ihr Studium während der Regelstudienzeit an dieser Hochschule und nach Ablauf der Regelstudienzeit an einer Hochschule des Freistaates Sachsen abschließen können.

b. Nur bei Studiengängen in evangelischer oder katholischer Theologie sowie in evangelischer oder katholischer Religionspädagogik sowie bei Studiengängen, die zur Berechtigung zum Erteilen des evangelischen oder katholischen Religionsunterrichts führen: Zustimmung des SMWK (§ 105 Abs. 3 Satz 1 SächsHSFG)

(3) Die Einführung, wesentliche Änderung und Aufhebung von Studiengängen in evangelischer oder katholischer Theologie sowie in evangelischer oder katholischer Religionspädagogik sowie von Studiengängen, die zur Berechtigung zum Erteilen des evangelischen oder katholischen Religionsunterrichts führen, bedürfen der Zustimmung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Ausbildung in den Fächern evangelische und katholische Religion im Lehramt sowie in evangelischer und katholischer Theologie entspricht der Lehre und den Grundsätzen der jeweiligen Kirche.

Beschluß/Genehmigung von Studien-, Prüfungs- und Eignungsfeststellungsordnungen (Inkrafttreten zum Wintersemester)

Zwingende Voraussetzung für die Vorlage von Prüfungs-, Studien- und Eignungsfeststellungs-Ordnungen in der Rektoratskommission Lehre, Studium, Prüfungen ist die rechtliche Prüfung durch das SG 21 (diese soll bereits vor einer Anhörung der Studienkommission und einer Beschlussfassung durch den Fakultätsrat erfolgen). Eine frühe Einbeziehung des zuständigen Studienbüros (insb. zur Klärung der Abbildung von Prüfungsordnungen in AlmaWeb), des zuständigen Prüfungsamtes sowie des Akademischen Auslandsamtes (im Falle ausländischer Partnerhochschulen), des Sachgebiets Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (im Falle weiterbildender Studiengänge) und des URZ (bei im WesentlichenE-Learning-gestützten Studiengängen) hat zu erfolgen.

Bis 01. Dezember des Vorjahres

1.) Einreichen im SG 21 zur Prüfung

2.) Nach der Prüfung im SG 21 erfolgt die Anhörung der Studienkommission (§ 91 Abs. 3 Satz 2 SächsHSFG)

(3) Die Studienkommission berät den Dekan bei der Organisation des Lehr- und Studienbetriebes. Sie ist vor der Erstellung und Änderung der Studien- und der Prüfungsordnung anzuhören. Sie muss zusammentreten, wenn ein Drittel ihrer Mitglieder dies verlangt. Sie besitzt bezüglich ihrer Aufgaben ein Initiativrecht im Fakultätsrat. Ihre Beschlüsse zur Organisation des Lehr- und Studienbetriebes sind bindend, sofern der Fakultätsrat nicht mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder etwas anderes beschließt.

Beschluss des Fakultätsrates (§ 88 Abs. 1 Nr. 1 SächsHSFG)

(1) Der Fakultätsrat ist zuständig für alle Angelegenheiten der Fakultät von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere für

  1. den Erlass der Studien- und Prüfungsordnungen,
  2. […]

Februar bis Juni

Votum der Rektoratskommission Lehre, Studium, Prüfungen (LSP).

Anschließend bis spätestens 31. Juli

Genehmigung durch das Rektorat (§ 13 Abs. 4 SächsHSFG)

(4) Ordnungen, die Angelegenheiten nur einer Fakultät regeln, insbesondere Studien-, Prüfungs-, Promotions- und Habilitationsordnungen, erlässt der Fakultätsrat. Die Ordnungen bedürfen der Genehmigung des Rektorates.

Anschließend – SMWK (bei Bedarf)

a. Nur bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen werden: Anzeige beim SMWK (§ 34 Abs. 4 Satz 3 SächsHSFG und §36 Abs. 7, SächsHSFG)

§34 (4) Prüfungsordnungen von Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abschließen, sind dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anzuzeigen, welches das Einvernehmen mit dem für die Durchführung der Prüfung zuständigen Staatsministerium herstellt. Die Prüfungsordnung tritt in Kraft, wenn das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eine Änderung nicht innerhalb von 4 Monaten nach Eingang der Anzeige verlangt. § 105 bleibt unberührt.

§36 (7) Studienordnungen von Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abschließen, sind dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anzuzeigen, welches das Einvernehmen mit dem für die Durchführung der Prüfung zuständigen Staatsministerium herstellt. Die Studienordnung tritt in Kraft, wenn das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eine Änderung nicht innerhalb von 4 Monaten nach Eingang der Anzeige verlangt. § 105 bleibt unberührt.

b. Nur bei Studiengängen in evangelischer oder katholischer Theologie sowie in evangelischer oder katholischer Religionspädagogik sowie bei Studiengängen, die zur Berechtigung zum Erteilen des evangelischen oder katholischen Religionsunterrichts führen: Zustimmung des SMWK (§ 105 Abs. 4 Satz 1 SächsHSFG)

(4) Prüfungsordnungen nach § 34 Abs. 1 Satz 1, Studienordnungen nach § 36 Abs. 1, Promotionsordnungen nach § 40 Abs. 5 sowie Habilitationsordnungen nach § 41 Abs. 5 bedürfen der Zustimmung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, soweit sie evangelische oder katholische Theologie oder evangelische oder katholische Religionspädagogik betreffen.

Nach Abschluss des Gremienweges erfolgt die Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Leipzig.

Angelegenheiten von fakultätsübergreifender Bedeutung

Für Ordnungen, die akademische Angelegenheiten von fakultätsübergreifender Bedeutung regeln (z.B. Lehramt Allgemeine Vorschriften), sind folgende Verfahrensschritte erforderlich:

  1. Bis Mitte Juni: Votum der Rektoratskommission Lehre, Studium, Prüfungen
  2. Juli: Beschluss des Akademischen Senates (§§ 81 Abs. 1 Nr. 1, 13 Abs. 3 SächsHSFG)
  3. Bis 31.07.: Herstellung des Benehmens (Stellungnahme) durch das Rektorat (§ 13 Abs. 3 SächsHSFG)
  4. Anschließend – Nur bei Studiengängen, die mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen werden: Anzeige bei SMWK (§ 34 Abs. 4 Satz 3 SächsHSFG und §36 Abs. 7, SächsHSFG)
  5. Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Leipzig

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