Wichtige Informationen zu elektronische Prüfungen und Abgabefristen von Prüfungsleistungen

Datum der Veröffentlichung:

Rundschreiben des Prorektors vom 1. Februar 2021.

Spectabilies,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

mich erreichten bereits viele Fragen um die anstehenden digitalen Prüfungen. In der letzten Studiendekaneberatung vom 7. Januar 2021 hatten wir Ihnen die Beantwortung der Fragen und eine Handreichung zeitnah in Aussicht gestellt. Anbei erhalten Sie eine Datei mit zwei Dokumenten:

1. eine Tabelle mit FAQ (FAQ_digitale_Prüfung.pdf) und
2. die erbetene Handreichung (Handreichung_digitale_Prüfung.pdf).

Beide Dokumente wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Dezernat Akademische Verwaltung, dem E-Learning-Service, dem Justitiariat und dem Referat für Datenschutz und Informationssicherheit erstellt, um eine möglichst umfassende Sicht auf die digitalen Prüfungsformate zu bieten. Trotz dieser Umsicht muss ich Sie darauf hinweisen, dass sich viele Erkenntnisse, insbesondere die Rechtsprechung zu diesen neuen Themengebieten erst in den nächsten Jahren entwickeln werden. Unter diesem Vorbehalt stehen alle Informationen, die derzeit gegeben werden können.

Neben der Versendung dieser Dokumente möchte ich Ihnen und Ihren Prüfungsausschüssen weitere Informationen an die Hand geben:

1. Die Verlängerung der Abgabefrist bei schriftlichen Prüfungsleistungen um in der Regel vier Wochen aus Dezember 2020 ist von den zuständigen Prüfungsausschüssen in Abstimmung mit den Prüfenden und den Prüfungsmanagern unbedingt nachzuhalten. Die Verlängerung gilt für Prüfungsleistungen, deren Abgabe regulär bis zum 31.03.2021 erfolgen sollte. Über die Festlegung der verlängerten Abgabetermine (-zeiten) müssen die Studierenden informiert werden. Für die Benachrichtigung kann unter anderem AlmaWeb genutzt werden. AlmaWeb ermöglicht die Erstellung von E-Mail-Verteilern oder den Versand von Systemnachrichten. Die neuen Abgabetermine können in AlmaWeb erfasst und auf diesem Wege im Webportal für die Studierenden veröffentlicht werden. Selbstverständlich können Studierende ihre Arbeiten auch vor Ende der verlängerte Frist abgeben, um eine frühere Begutachtung und Bewertung zu erreichen. Es ist denkbar, dass Studierende ihre Note dringend benötigen, z.B. für die Anmeldung zur Zulassung zu einer Staatsprüfung oder als Prüfungsvorleistung. Wird dieser Wunsch geäußert, ist eine rasche Begutachtung und Bewertung sicherzustellen.

2. Beschlüsse, die die Prüfungsausschüsse im Zusammenhang mit den Regelungen der Manteländerungssatzung treffen, sind immer mit den Prüfungsmanagern auf deren formale und technische Umsetzbarkeit zu beraten und Kommunikationsabläufe sind abzustimmen. Nur wenn die Prüfungsmanager über die anstehenden Prüfungsverfahren auskunftsfähig sind, können sie ihre Aufgaben wahrnehmen und die Prüfenden optimal unterstützen.

3. Die Annullierung nicht bestandener Prüfungsleistungen gilt auch für alle Modulprüfungen in den lehrerbildenden Studiengängen. Die entsprechenden Ordnungen sind beschlossen worden.

Mit freundlichen Grüßen
Professor Dr. Thomas Hofsäss