Logo

Philologische Fakultät der Universität Leipzig

Studienbüro

Sie haben noch weitere Fragen zum Thema oder an das Studienbüro?
Auf der Seite hinter diesem Link finden Sie unsere Kontaktdaten!

Noteneingabe durch Prüfer

Das hier vorgestellte Verfahren gilt gleichermaßen für die Notenverbuchung durch die PrüferInnen über AlmaWeb oder für die Listen-Übermittlung der Noten an das Prüfungsamt zur dortigen Verbuchung. Für beide Formen der Notenverbuchung gilt, dass das Ausfüllen einzelner Protokolle bei rein schriftlichen Prüfungsformen entfällt. Bei Einsprüchen gegen die Notenvergabe sind wie bisher die jeweiligen korrigierten Prüfungsarbeiten (Klausur, Hausarbeit usw.) Grundlage einer Entscheidung über den Einspruch.

Welche Wege der Notenverbuchung gibt es?

Es gibt derzeit grundsätzlich zwei Wege der Notenverbuchung:

  1. Prüfungsergebnisse von Studiengängen, die bereits in AlmaWeb verwaltet werden, müssen durch die PrüferInnen auch via AlmaWeb übermittelt werden
  2. Listen-Übermittlung der Noten an das Prüfungsamt für alle Studiengänge, die noch nicht in AlmaWeb verwaltet werden.

Studiengänge mit AlmaWeb-Verwaltung

Aktuell werden folgende Studiengänge der Philologischen Fakultät in AlmaWeb verwaltet:

  • Bachelor of Arts (außer polyvalente Lehramts-Bachelor)
  • Lehramtsstudiengänge Master of Education
  • Lehramtsstudiengänge Staatsexamen

Die Noten dieser Studiengänge müssen durch die Prüfer selbst oder durch von den Prüfern benannte Stellvertreter via AlmaWeb ans Prüfungsamt übermittelt werden.

Stellvertreter-Regelung

Sollten PrüferInnen Stellvertreter benennen wollen, die an ihrer Stelle die Notenverbuchung in AlmaWeb vornehmen sollen, so kann dies durch das Studienbüro im System hinterlegt werden. Bitte reichen Sie hierfür den ausgefüllten Antrag auf Einrichtung einer Stellvertretung für Lehrkräfte in AlmaWeb bei den Semesterplanern ein. Hierin wird festgelegt, wer durch wen mit welchen Berechtigungen in AlmaWeb vertreten werden kann. Die Stellvertretung kann auch zeitlich befristet eingerichtet werden. Die letztendliche Verantwortung für die korrekte Notenverbuchung verbleibt jedoch immer beim Antragsteller, d.h. demjenigen, der vertreten werden will.

Nur wissenschaftliche Mitarbeiter, Angestellte oder anderweitig vertraglich gebundene MitarbeiterInnen der Universität Leipzig dürfen als StellvertreterInnen benannt werden! Die Benennung von Studierenden als Stellvertretung ist per se ausgeschlossen und wird vom Studienbüro nicht umgesetzt werden.

Das hier vorgestellte Verfahren gilt gleichermaßen für die Notenverbuchung durch die PrüferInnen über AlmaWeb oder für die Listen-Übermittlung der Noten an das Prüfungsamt zur dortigen Verbuchung. Für beide Formen der Notenverbuchung gilt, dass das Ausfüllen einzelner Protokolle bei rein schriftlichen Prüfungsformen entfällt. Bei Einsprüchen gegen die Notenvergabe sind wie bisher die jeweiligen korrigierten Prüfungsarbeiten (Klausur, Hausarbeit usw.) Grundlage einer Entscheidung über den Einspruch.

Studiengänge ohne AlmaWeb-Verwaltung

Hierbei handelt es sich um

  • alle nichtmodularisierten Studiengänge (alte Diplom-, Magister- bzw. Staatsexamensstudiengänge),
  • polyvalente Lehramtsbachelor
  • Master of Arts.

Während eine AlmaWeb-Verwaltung der beiden ersten Gruppen nicht geplant ist, arbeiten Studienbüro und Prüfungsamt aktuell an einem Import der Leistungsdaten der Master-of-Arts-Studiengänge für das Sommersemester 2016, so dass dann auch für die Master of Arts das AlmaWeb-Prozedere gilt. Bis dahin erfolgt die Notenverbuchung wie bisher im Prüfungsamt. Die Institute müssen daher wie bisher praktiziert für die polyvalenten Lehramtsbachelor und die Master of Arts entsprechende Teilnehmerlisten aus dem TOOL generieren und an das Prüfungsamt übermitteln. Das Prüfungsamt erstellt auf dieser Datenbasis Protokolle und Notenlisten und übersendet diese an die Institute bzw. Modulverantwortlichen. Nachdem die Noten in die Listen und Protokolle eingetragen worden sind, erfolgt die Rücksendung ans Prüfungsamt.

Das Prinzip der Notenvergabe

Im Regelfall gibt es bei allen Prüfungsformen der Philologischen Fakultät zwei PrüferInnen. Es werden somit zwei Einzelnoten vergeben. Diese Einzelnoten folgen dem Prinzip der ganzen Noten und der möglichen Differenzierung durch Erhöhung oder Reduzierung um den Wert 0,3. Mögliche Noten sind demnach

  • für bestandene Leistungen:
    • 1,0
    • 1,3
    • 1,7
    • 2,0
    • 2,3
    • 2,7
    • 3,0
    • 3,3
    • 3,7
    • 4,0
  • Nicht bestandene Leistungen sind mit 5,0 zu bewerten.
  • Zwischen 4,0 und 5,0 gibt es keine Werte.

Beide PrüferInnen folgen strikt diesem Prinzip bei der Einzelnotenvergabe. Eine/r der beiden PrüferInnen muss das Gesamtergebnis durch Verrechnung der Einzelnoten feststellen und diese anschließend an das Prüfungsamt übermitteln (alte nichtmodularisierte Studiengänge, polyvalente Lehramtsbachelor, Master of Arts) bzw. in AlmaWeb (Bachelor of Arts, Lehramtsstudiengänge Master of Education, Lehramtsstudiengänge Staatsexamen) verbuchen. Die Feststellung des Prüfungsergebnisses erfolgt durch die Bildung des arithmetischen Mittels aus den beiden Einzelnoten. Diese Werte sind generierte Noten und müssen damit nicht dem Prinzip der Einzelnotenvergabe folgen. Es entstehen Notenwerte, die nach dem Komma eine von "0", "3" oder "7" abweichende Ziffer haben können, wobei die zweite Stelle nach dem Komma ohne Rundung gestrichen wird.

Beispiele


  • (1,0 + 1,3) : 2 = 1,1
  • (1,0 + 1,7) : 2 = 1,3
  • (1,0 + 2,0) : 2 = 1,5
  • (1,0 + 2,3) : 2 = 1,6
  • (1,0 +2,7) : 2 = 1,8
  • (1,7 + 2,7) : 2 = 2,2
  • (1,7 + 3,0) : 2 = 2,3


Achtung: Sollte sich ein Wert größer als „4,0“ ergeben, so ist die Prüfungsleistung als „nicht ausreichend“ und dementsprechend mit „5,0“ zu bewerten, da es zwischen den Notenstufen „4,0“ und „5,0“ laut Prüfungsordnung keine Werte gibt.

  • (3,3 + 5,0) : 2 = 5,0 (rechnerisch = 4,15)
  • (3,7 + 5,0) : 2 = 5,0 (rechnerisch = 4,35)
  • (4,0 + 5,0) : 2 = 5,0 (rechnerisch = 4,5)

Um den Vorgang der Notengenerierung zu vereinfachen, haben wir eine Notenmatrix erstellt, mit Hilfe derer schnell die Gesamtnote abgelesen werden kann.

Welche Besonderheiten sind bei schriftlichen Prüfungsformen zu beachten?

Für alle Prüfungen, die ausnahmslos schriftlich durchgeführt werden (Klausuren, Hausarbeiten u. ä.), sind die Prüfungsergebnisse in einer Liste zu erfassen. Bei der Notenverbuchung durch die Prüfer in AlmaWeb ist das ein einfacher Vorgang: AlmaWeb erstellt für jedes Modul automatisch eine Gesamtteilnehmerliste, welche auch die erreichten Prüfungsergebnisse (soweit durch die Prüfer bereits eingegeben) enthält. Diese kann nach Abschluss der Bewertung ausgedruckt werden und muss dann einmal im Original vom Prüfer oder dem Modulverantwortlichen unterschrieben und gestempelt werden sowie an das Prüfungsamt weitergeleitet werden. Die Aufbewahrung erfolgt dann im Prüfungsamt. [notification type="info"]Der Ausdruck der Liste selbst erfolgt durch das Prüfungsamt. Die Verteilung erfolgt vom Prüfungsamt an die Institute. [/notification]

Welche Besonderheiten sind bei mündlichen Prüfungen oder Prüfungen mit mündlichem Anteil zu beachten?

Alle Prüfungen, die entweder komplett mündliche Prüfungen sind oder die einen mündlichen Anteil aufweisen (z.B. Projektarbeiten), werden wie bisher auf einem Prüfungsprotokoll dokumentiert. Das Prüfungsprotokoll wird vom Prüfungsamt vorbereitet und den Modulverantwortlichen bzw. den Prüfern zugesandt. Nach Abschluss der Prüfung werden die Protokolle entweder nach Verbuchung der Note in AlmaWeb (Bachelor of Arts, Lehramtsstudiengänge Master of Education, Lehramtsstudiengänge Staatsexamen) oder zur Verbuchung der Note bei Studiengängen ohne derzeitge AlmaWeb-Verwaltung (alte nichtmodularisierte Studiengänge, polyvalente Lehramtsbachelor, Master of Arts) an das Prüfungsamt zurückgesandt. Mündliche Prüfungen können Kollegialprüfungen oder Einzelprüfungen mit BeisitzerIn sein.

  • Bei einer Kollegialprüfung sind beide PrüferInnen aktiv am Prüfungsprozess beteiligt. Sie legen gemeinsam die Note fest.
  • Bei einer Einzelprüfung mit BeisitzerIn darf nur der Prüfer/ die Prüferin aktiv prüfen. BeisitzerInnen haben nicht das Recht, aktiv in die Prüfung einzugreifen. Sie protokollieren lediglich den Prüfungsverlauf und können vor der Festlegung der Note gehört werden.

Die Benotung beider Prüfungsvarianten folgt ebenfalls dem bereits beschriebenen Prinzip der Einzelnotenvergabe, also X,0; X,3; X,7.

Welche Besonderheiten sind bei Projektarbeiten und anderen alternativen Leistungen zu beachten?

Besteht eine Prüfungsleistung aus mehreren Bestandteilen, so sind die einzelnen Bestandteile je nach Charakter der Leistung (schriftlich oder mündlich) nach den o.g. Prinzipien zu bewerten. Die Bildung der Gesamtnote folgt wiederum der bereits beschriebenen Vorgehensweise zur Bildung prüfungsordnungskonformer Noten.

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

← Älter Neuer →